Was genau bedeutet es heutzutage sich gesund zu ernähren?

Ich hatte vor einiger Zeit beschlossen endlich fit zu werden. Bisher funktioniert das Ganze hervorragend.

Allerdings hatte ich bisher nur einseitig berichtet. Neben einem effektiven Training ist es mindestens genauso wichtig sich gesund zu ernähren.

Leider gibt es bei kaum einem Thema so viele Falschinformationen. Die meisten wissen mittlerweile ja, dass kurzkettige Kohlenhydrate und insbesondere Zucker sehr schädlich sind und fett machen.

Deutlich unbekannter ist die Tatsache, dass viele Pflanzenöle mindestens genauso schädlich sind. Das Verhältnis von gesunden Ölen wie kaltgepresstem Olivenöl zu industriell gefertigten Pflanzenölen wie Distelöl, ist vergleichbar mit dem Verhältnis eines guten Tees zu Cola.

Viele Menschen denken, dass Pflanzenöle gesund sind. Das Wort Gemüse hat vielleicht etwas damit zu tun. Oder vielleicht ist es die American Heart Association – eine Gruppe, die Sojaöl, Maisöl und den Rest der Pflanzenöle seit fast einem halben Jahrhundert als „herzgesund“ bezeichnet[*].

Sicher ist, dass pflanzliche Öle in den letzten 50 Jahren immer mehr Lebensmittel (vor allem verarbeitete Lebensmittel) erreicht haben, während Fette wie Butter und Kokosöl auslaufen.

Pflanzliche Öle haben keinen Platz in einer gesunden Ernährung. Das Problem ist, dass Pflanzenöle reich an Linolsäure leicht oxidierbaren Omega-6-Fettsäuren sind.

Pflanzliche Öle sind schlecht für den Stoffwechsel, Entzündungen, oxidativen Stress, Gewichtsregulierung und Krebsrisiko.

In den letzten fünfzig Jahren haben die meisten Gesundheitsbehörden behauptet, dass gesättigte Fettsäuren eine treibende Kraft für Herzerkrankungen sind und dass Sie um Ihres Herzens willen gesättigte Fette wie Butter und Kokosöl durch „herzgesunde“ Pflanzenöle ersetzen sollten, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind.

Allerdings gibt es immer mehr Forschungsergebnisse, die genau das Gegenteil vermuten lassen. In den letzten zehn Jahren haben mehrere große, unabhängige Überprüfungen der Forschung ergeben, dass gesättigte Fettsäuren in der Nahrung nicht mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht werden.