Mein Wanderurlaub

Ich bin gerade in der Eifel zum Wandern. Um genau zu sein habe ich ein Zimmer im Seehotel am Laacher See gemietet. Das Hotel liegt direkt auf dem Gelände des Klosters Maria Laach. Abgesehen davon, dass das Kloster eine wunderschöne Touristen Attraktion ist, ist auch die umliegende Landschaft wunderschön. Das Hotel verfügt über einen eigenen Badestrand und das Wasser ist wunderbar klar. Der See selbst wird von einem wunderschön grünem Wald umrandet.

Hier werde ich meine Wandertouren starten. Allerdings habe ich geplant, es nicht bei Wandertouren zu belassen, sondern werde auch mehrere Trekkingtouren machen.

Dazu habe ich meinen Trekkingrucksack und meiner Wanderschuhe dabei. Allerdings habe ich, wie immer eigentlich, einen zu großen Rucksack dabei. Fragt mich nicht warum, aber jedes mal denke ich mir mehr ist besser. Dabei gilt gerade beim Wandern: je weniger Gepäck desto besser.

Hier am Laacher See gibt es auch einen wunderschönen Campingplatz mit Badestrand. Vom Kloster kann dieser mit ca. 40 Minuten zu Fuß erreicht werden. Meine erste Tour wird einmal um den See herum sein und dabei werde ich auf dem Campingplatz halt machen. Ansonsten kann man leider am See kaum Baden, da er fast vollständig eingezäunt ist.

Allerdings gibt es einen Bootsverleih, der dazu einlädt den See per Boot zu erkunden. Neben Tretbooten werden auch normale Boote angeboten.

Ich werde bald hier Updates mit hoffentlich schönen Fotos posten!

Das schwächste Glied

Die Transferphase im Fußball ist mal wieder vorbei. Wie jedes Jahr waren es die Mega-Transfers die die meisten Aufmerksamkeit erregt haben. Im Fußball reden Manager gerne davon in die Spitze oder in die Breite investieren zu wollen. Manche Vereine, wie beispielsweise Manchester United haben offensichtlich in die Spitze investiert. Andere wie Borussia Dortmund haben hauptsächlich in die Breite investiert.

Ist es wirklich klug viel Geld in einen oder zwei sehr teure Spieler zu investieren? Oder sollte das Geld besser in eine Vielzahl günstigerer Spieler aufgeteilt werden?

Von einem statistischen Standpunkt aus die Antwort klar. Investitionen in die Breite sind sinvoller wenn man mehr Spiele gewinnen möchte. Fußballspiele werden durch wenige Tore entschieden und Tore sind nur durch Fehler des Gegners möglich. Anders ausgedrückt: Fußball ist ein Fehlerspiel. Deswegen ist es sinvoll, darauf zu achten, die eigenen Fehler zu minimieren. Und das geht am Besten indem man in die Breite investiert. Indem man darauf achtet, dass der schwächste Spieler im Team so gut wie möglich ist.

Im Fußball bringen 10 wunderschöne Pässe überhaupt nichts, wenn der 11te verstolpert wird. Selbst ein Lionel Messi braucht gute Vorarbeit um Tore schießen zu können. Der Ball muss erstmal in eine aussichtsreiche Position gebracht werden, bevor er zu einem Tor werden kann. Je häufiger das gelingt, also je häufiger der Ball ohne Ballverlust zum gegnerischen Tor gebracht werden kann, desto mehr Tore wird man schießen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der schwächste Spieler so stark wie möglich ist. Wenn der schwächste Spieler so schlecht ist, dass er selbst mit dem besten Modell aus einem GPS Tracker Test den richtigen Passweg nicht finden würde, dann sind alle vorherigen Pässe nutzlos.

Im Gegensatz dazu geht es im Basketball nur um die Spitze. Einzelne Spieler können durch eine Vielzahl erfolgreicher Alleingänge das Spiel entscheiden. Gute Spieler holen sich am eigenen Ende des Spielfeldes den Ball und bringen ihn bis in den Korb ohne gestoppt werde zu können. Im Basketball gibt es eine Menge Punkte pro Spiel. Deswegen sind im Basketball die stärksten Spieler die Wichtigsten und Investitionen in die Spitze sinvoll.

Allerdings geht es im Fußball bekanntlich nicht nur ums Gewinnen. Es geht auch um Trikoverkäufe, Marketing und Image. Von diesen Gesichtspunkten aus lohnt sich eine Investition in die Spitze sicherlich mehr. Ein Paul Pogba bei Manchester United verkauft sicherlich mehr Trikots, als 5 Mittelklasse Spieler bei Dortmund zusammen.

Trotzdem muss sich jede Manschaft fragen wie das eigene Transferbudget investiert wird. Clever unter diesem Aspekt ist Jürgen Klopp in Liverpool. Statt in einen Superstar wurde das Geld in einige Notwendige Kaderverstärkungen investiert. Also in die Breite statt in die Spitze.

Ich bin gespannt, wie sich die verschiedenen Vereine die in die Breite statt in die Spitze investiert haben, dieses Jahr schlagen werden!